„Wenn der Herr Marx kommt, dann wird es uns besser gehen“

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History | Ergreifende Erinnerungen

„Wenn der Herr Marx kommt, dann wird es uns besser gehen“

Die spätere Nationalratsabgeordnete, SPÖ-Frauenvorsitzende und Vorsitzende des Bundes sozialistischer Freiheitskämpfer Rosa Jochmann (1901–1994) wuchs als Tochter eines tschechischen Eisengießers und einer Wäscherin im Wiener Arbeiterbezirk Simmering auf. Wenn sie als Kind einen Wunsch äußerte, vertröstete sie ihr Vater meist auf Tschechisch mit den Worten: „Wenn der Herr Marx kommt, dann wird es uns besser gehen.“ Sie schildert ihr politisches Engagement in Gewerkschaft und Sozialdemokratie in der Ersten Republik und den Bürgerkrieg im Februar 1934, den sie an der Seite Otto Bauers im George-Washington-Hof in Favoriten erlebte. Im Widerstand gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus wurde sie mehrmals verhaftet und im März 1940 ins KZ Ravensbrück deportiert.

Sendung: Zeitgenossen - Porträt Rosa Jochamnn

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