Maria Danzinger: „Das Ausland hat sich sehr bemüht um Österreich“

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History | Ergreifende Erinnerungen

Maria Danzinger: „Das Ausland hat sich sehr bemüht um Österreich“

Maria Danzinger wuchs während des Ersten Weltkriegs in Wien auf und spricht in diesem Beitrag über ihre Erinnerungen an die Zwischenkriegszeit: die Ausrufung der Republik im November 1918, die galoppierende Inflation Anfang der 1920er und die steigende Arbeitslosigkeit ab 1930. Vor allem aber erinnert sie sich an den eklatanten Nahrungsmittelmangel in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg und die Hilfspakete aus den USA, sogenannte „Liebespakete“. Zahlreiche Kinder, so auch Maria Danzinger und ihre Geschwister, wurden aufgrund der in Österreich herrschenden Armut im Ausland von Gastfamilien aufgepäppelt. Auch die Emanzipation der Frauen, die im Zuge des Ersten Weltkriegs vorangetrieben wurde, klingt in Maria Danzingers Bericht deutlich an: Alle weiblichen Mitglieder ihrer Familie waren erwerbstätig, und auch für Maria Danzinger und ihre Schwestern war das Erlernen eines Berufs ein selbstverständliches Lebensziel, während ihr arbeitsloser Bruder tatkräftig im Haushalt mithalf.

Sendung: Österreich I & Österreich II
Interviewer: Gerd Schildhofer

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