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Rudolf Hausner: Grüne Wangen unerwünscht

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History | Ergreifende Erinnerungen

Rudolf Hausner: Grüne Wangen unerwünscht

Der moderne Stil des Malers Rudolf Hausner (1914–1995) entsprach nicht dem zwischen einer naturalistischen Darstellung und kitschiger Überhöhung angesiedelten NS-Kunstideal. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ im März 1938 wurde Hausner, nach dem Krieg ein bedeutender Vertreter des Phantastischen Realismus, daher von der Reichskulturkammer mit einem Ausstellungsverbot belegt. Der Grund: Er hatte sich in einem Selbstporträt mit grünen Wangen dargestellt. Kunst, die nicht den Vorstellungen des NS-Regimes entsprach, wurde als „entartet“ bezeichnet, aus den deutschen Museen entfernt und teilweise vernichtet. Ihre Urheber wurden verfolgt und mit Arbeits- und Ausstellungsverboten legt. Die freie Meinungs- und Ausdrucksfreiheit wurde so auch auf dem Gebiet der bildenden Kunst gewaltsam unterdrückt – wie auch in allen anderen Bereichen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

Sendung: Kulturjounal
Gestaltung: Harald Sterk und Ulrike Budde

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