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Angenendt: Christentum zwischen Schwert und Bibel

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History | Tradition, Glaube, Bräuche

Angenendt: Christentum zwischen Schwert und Bibel

"No political correctness“ – von diesem Satz hat sich der Kirchenhistoriker, Theologe und Priester Arnold Angenendt beim Schreiben seines Buches „Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert“ leiten lassen. Dabei versucht er, Vor- und Pauschalurteilen mit Argumenten zu begegnen und Fragen nach dem „humanisierenden Gehalt des Christentums“ faktenreich zu beantworten. Das Christentum, ebenso wie das Judentum und den Islam, hält er für „im Prinzip tolerant“, wenngleich alle drei mehr oder weniger stark gegen dieses Postulat gesündigt hätten. Und die viel geschmähte Inquisition sei - zumindest vorerst einmal - ein „modernes Rechtsverfahren“ gewesen, das sich gegen das Gottesurteil wendete .






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