Auf dir ruht Gottes Vaterhand

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History | Die Geschichte des Burgenlands

Auf dir ruht Gottes Vaterhand

Das jüngste Bundesland Österreichs blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eindrucksvolle Aufnahmen dokumentieren das Werden des Burgenlandes nach dem Ersten Weltkrieg, das gekennzeichnet war von Verhandlungen der Siegermächte, Unsicherheit und Armut.

1921 wurde das Burgenland Österreichs jüngstes Bundesland, 1925 Eisenstadt Landeshauptstadt. Gefolgt von den Auswirkungen des Ständestaats, dem Naziregime, das eine Aufteilung des Landes brachte, musste nach dem Zweiten Weltkrieg wieder mit dem Aufbau begonnen werden. Das mangelnde Selbstbewusstsein, begründet auch durch die Armut der Bevölkerung, sollte Jahrzehnte nachwirken. Die dörfliche Struktur und örtliche Dialekte haben in den 70er und 80er Jahren stark an Bedeutung verloren. Das Burgenland als Land der Pendler, als Land der Volksgruppen mit der Pflege von Sprache, Musik und Kulturgut sollte Jahrzehnte benötigen, um mit einem neuen Landesbewusstsein auch an Selbstbewusstsein zu gewinnen.


Sendung: Österreich-Bild
Gestaltung: Günter Unger
Mitwirkende: Oska Schiller (Kaufmann), Franz Milosits, Ewald Pichler (Publizist), Gerhard Baumgartner (Historiker), Sepp Wölfer (Mundartautor), Rudolf Kropf (Sozialhistoriker), Eva Müller(Soziologin)

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